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Treffen
Alle Treffen jeweils für ein Jahr
17. Jahrestreffen in Hamm / Westfalen 2013
29.05.-02.06.2013
Liebe Royalist(inn)en und Freunde des Motorradfahrens!
Wir, die „ Westfalencruiser“ - Stammtisch Hamm, durften 2013 das Jahrestreffen ausrichten.
Wir sind auch mächtig stolz auf das was wir alles organisiert hatten und auch wie das Treffen - bis auf das Wetter - ohne größere Pannen abgelaufen ist.

Ein paar Paar Bilder vom Treffen gibt es, über die abgezeigten Links
Weitere Bilder als DVD dann im Newsletter 1 2014
auch die Berliner haben fleißig Bilder gemacht und veröffentlicht.
Hier gehts zur Galerie der Preussen-v-4
und einen Zeitungsbericht zu unserer Spendenaktion
hier: Bilder des Westfälischen Anzeigers Zur Spendenaktion auf dem Marktplatz,
http://www.wa.de/lokales/hamm/stadt-hamm/treff-royal-star-biker-city-spende-fuers-hospiz-2935036.html
von Rüdiger Klos-Neumann von BluesSkull Media www.blueskullmedia.de
stammen diese Aufnahmen sowie das Video
https://www.facebook.com/pages/Blue-Skull-Media-GmbH/168174013222153?id=168174013222153&sk=photos_stream
Demofahrt mit der Polizei in Hamm (Video)
http://www.youtube.com/watch?v=zrUbiC2vNOc
http://www.hospiz-hamm.de/de/aktuelles/aktuell/nachricht/anzeige/royal-stars-germany-zeigen-grosses-herz.html


15. Jahrestreffen in Bad Boll / Baden-Württemberg 2011
02.06.-05.06.2011

Am 2. Juni 2011 war es soweit. Das SEMINARIS-Hotel in Bad Boll hatte sich auf das Jahrestreffen der RoyalStars Germany eingerichtet. So wurden die Biker aus allen Teilen Deutschlands im Foyer mit einer Willkommenstafel begrüßt. Das Foyer war mit einigen außergewöhnlichen Motorrädern der Firma Motorcorner aus Wangen imposant ausgestattet. So stand den Royal Stars das ganze Hotel und der Biergarten zur Verfügung. Die Tiefgarage war ausschließlich für Motorräder reserviert.

Nachdem die Royalisten am 2. und 3. Juni angereist waren und sich bereits am Donnerstagabend bei einem kühlen Bierchen vergnügt haben, wurde am Freitagabend die Jahreshauptversammlung abgehalten.

Mal abgesehen davon, dass sich das „Schwaben-Ländle“ in seiner schönsten Form präsentierte, planten die Schwaben Cruiser wunderschöne Touren durch die Landschaften. Als Highlight ging die Tour am Donnerstag zum Daimler-Benz-Museum nach Stuttgart. Im weiteren Verlauf des Tages wurde bei unserem Sponsor
MOTORCORNER in Wangen ein Essen für die Royalisten vorbereitet. Das Essen wurde von Berufschülern zubereitet zu Gunsten der Ulmer Herzkinder. Das wir einen Sponsor mit Servicefahrzeug hatten, erwies sich am nächsten Tag als notwendig. Achim B. aus Mechernich hatte eine Panne und von Motorcorner wurde eine 1600er Triumph zur Verfügung gestellt.

Auf der Freitagstour ist uns noch ein seltener Schnappschuß gelungen. Einer der Royalisten benutzte doch tatsächlich noch eins der ersten Navi‘s der Marke „Kunststoffkästchen mit Papierrolle“ aus dem Jahre 1960 ! Ebenfalls am Freitag versuchte sich an der oberen Roggenmühle ein ausgewachsenes Hängebauchschwein heimlich als Royalist einzuschmuggeln. Das Schwein füllte definitiv keinen Mitgliedsantrag aus und wurde dann ohne Kutte zurückgelassen.

Nach einem leckeren Abendessen stellte sich am Samstagabend die KRAD-Staffel Sachsen Anhalt mit einem Filmvortrag für das 16. Jahrestreffen vor. Stammtischsprecher FRANK BOBROWSKI begrüßte erst mal alle Royalisten und entschuldigte sich dafür, dass er noch nie vor so einem breiten (nicht betrunken !) Publikum gesprochen habe. Im Verlauf des Vortrages stellte sich Frank als wahrer Entertainer raus. Mit lockeren Sprüchen und einem sehr gelungenen Filmvortrag brachte er die die Royalisten unaufhörlich zum Lachen. Das gab natürlich einen riesen Beifall.

Im Anschluss sorgte der „einzig amtlich anerkannte RoyalStar-Auktionator“ GICHTL mit seiner unnachahmlich urigen Art für ordentlich Umsatz, natürlich für einen guten Zweck. Versteigert wurden einige RoyalStar-Teile und drei Acrylbilder mit RoyalStar-Motiven. Chris Wölki würdigte die langjährige Zugehörigkeit zweier Royalisten, die aus gesundheitlichen Gründen leider keine RoyalStar mehr fahren können mit einer Ehrenurkunde. Nachdem der „amtliche“ Teil abgehandelt war, wurde draußen im Biergarten zünftig abgefeiert.
12. Jahrestreffen in Neuburg a.d.Donau / Bayern 2008
29.05.-01.06.2008
Neuburg: Alleine die Hinfahrt war schon ein Gedicht:
bestes Biker Wetter und wunderschöne Landschaften konnten die Anreisenden bereits am Mittwoch genießen. Und, dieses Wetter blieb uns über das gesamte Treffen erhalten. Selbst als um uns herum am Freitag Abend schwere Unwetter heruntergingen, war Neuburg bei 27 Grad und mehr eine Oase der Sonne,
Offensichtlich hatten die Bayern - wie immer - einen guten Draht “nach oben”
So wurde bei vielen dann umdisponiert und schon bereits die Anreise zu einer größeren gelungenen Tour.


Angekommen in Neuburg konnten dann alle ihre Bikes direkt auf dem Schrannenplatz - der Marktplatz der für Fahrzeuge normalerweise gesperrt ist- parken, und sich in der Markthalle anmelden. Hier warteten die Organisatoren bereits mit einer “Brotzeit” und Getränken auf die Ankömmlinge, die sich dann vor der Markthalle gemütlich erst einmal erholen konnten und irgendwann dann in den umliegenden Hotels ihre Zimmer beziehen.
Durch das imposante Bild der vielen Royal Stars die sich immer wieder auf dem Schrannenplatz trafen, wurden über den Zeitraum des gesamten Treffens auch immer wieder Passanten aufmerksam und kamen auf uns zu um Details der Maschinen zu erfragen. Der eine oder Anwohner sah uns auch über die auf den Schrannenplatz gerichtete Webcam im Internet, und kam dann spontan auf den Markt um sich unsere Chromblitzenden Bikes genauestens zu betrachten, zum Fotografieren und Details zu erfragen, aber auch, um einfach mal auf so einer großen Maschine zu sitzen


So war es auch nicht verwunderlich, dass bereits am Donnerstag morgen bei schönstem Wetter knapp 70 Fahrer sich an der ersten etwa 170 km langen Tour zum Brombachsee beteilligten.- einem nicht gerade kleinen Stausee- . Unterwegs bei den kleinen Zwischenstopps sorgten die Organisatoren für Getränke durch den eigenen “Cateringcar”
Nach der Rückkehr zu Schrannenplatz war dann wieder das Gewohnte Bild zu sehen, und wir konnten in den lokalen Gastronomiebetrieben rund um den Platz ( gut und reichlich) essen und trinken , uns aber auch mitten auf dem Schrannenplatz niederlassen und uns wohl fühlen und mit “klopfern” ( ihr wisst schon) beschäftigen. Die Organisatoren hatten eigens für uns dann auch einen “Verpflegungswagen” hingestellt. Hier gab es dann auch dann mit dem verlosen und versteigern von Spezialitäten die ersten Überraschungen.

Freitag dann 2 Touren: der Großteil der Royalisten fuhr über Eichstätt zur Willibaldsburg, eine um 1353 errichtete Burganlage in Eichstätt im gleichnamigen Landkreis im Regierungsbezirk Oberbayern. Sie war bis ins 18. Jahrhundert repräsentative Burg und Residenz der Eichstätter Bischöfe. nach Solnhofen , eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Weienburg-Gunzenhausen .Sie gilt als Fossillagerstätte von Weltrang. Nach dem Ort ist der Asteroid (3229) Solnhofen benannt.
ein kleinerer, zuvor ausgeloster Teil war Gast des Jagdgeschwader 74 der Bundeswehrzum Fliegerhorst Neuburg. Dort gab es dann eine intensive Führung und Vorführung der derzeit ältesten und neuesten Jagdflugzeugmuster der Bundeswehr - Phantom F4
und dem Eurofighter. Für die daran beteiligten ein einmaliges Erlebnis, denn wer hatte - bis auf ein paar von uns- schon einmal die Gelegenheit in einer Phantom F4 Platz zu nehmen?


Ein weiteres Schmankerl gab es dann auch bei der Tour am Samstag: Ebenfalls in Gruppen zu 25 fuhren wurde zum Kloster Weltenburg,
Das Kloster Weltenburg ist eine Benediktinerabtei in Weltenburg, einem Ortsteil von Kelheim an der Donau. Es liegt oberhalb des Donaudurchbruchs in einer Donau-Schlinge. Die Abtei gehört der Bayerischen Benediktinerkongregation an.
gefahren, wo unter Beifall der im Klostergarten anwesenden Gäste mit einer Fahrt durch das Kloster an der Mauer für Aufmerksamkeit gesorgt werden konnte.. Die zahlreichen Besucher waren auch hier angetan vom vielen Chrom, und wieder mussten - als fast die komplette Front vor dem Kloster mit Royal Stars dekoriert wurde- viele Fragen beantwortet werden, und sogar ein Geistlicher lies sich mit einer Maschine - wieder unter Beifall - durch den Klostergarten an unseren Maschinen vorbei fahren und segnete alle.
Danach ging es dann im gemeinsamen Konvoi mit allen Maschinen wieder nach Neuburg


Und da war sie dann wieder:
eine nicht enden wollende Schlange von Royal Stars die, wenn sie durch die Ortschaften fuhr, einem Erdbeben gleich allen Passanten und Royalisten eine besondere Erinnerung zurück ließ
Insgesamt ein wirklich gelungenes Treffen und ein ganz ganz großes Lob an den Stammtisch Bavarian cruisers die hervorragende Organisationsarbeit im Vorfeld und während der Veranstaltung geleistet haben.


Und das sagte die Presse:
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Donaukurier Edel-Biker fahren chromblitzende Parade auf Neuburg (DK) Über den geballten Wert der Geräte kann nur spekuliert werden. Über 100 "Royal Star"-Maschinen sind am Samstagnachmittag auf dem Schrannenplatz versammelt. Neu hatte jede ihre 30 000 Mark gekostet, und seitdem an Wert nichts eingebüßt. Ganz im Gegenteil. |
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Augsburger - Allgemeine Da bebte der heiße Asphalt Neuburg Der Asphalt auf dem Schrannenplatz bebte, als über 100 schwere Motorräder auf den Schrannenplatz knattern. Die Felgen glänzen, die Vergaser sind optimal eingestellt, was man am gleichmäßig dumpfen Knattern hört. Im blitzenden Chrom der edlen "Royal Star"-Maschinen spiegeln sich die Augen vieler Interessierter sowie die der Fahrer. Ganz anders als bei Rockertreffen mit brennenden Reifen, dafür mit edlen Bikes in Topzustand, die keinen Tropfen Öl verlieren, überwiegt die Freude an den Raritäten mit 1300 Kubikzentimeter Vierzylinder Yamaha-Motor und nur in kleiner Serie drei Jahre ab 1996 in Kalifornien gebaut. "Die Stimmung in Neuburg könnte geiler nicht sein", schwärmte Kai Schilling, der Präsident von "Royal Stars Germany" beim zwölften Deutschlandtreffen im Herzen von Bayern in der Donaustadt.
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Neuburger Rundschau
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11. Jahrestreffen in Sulzbach / Hessen 2007
17.05.-20.05.2007
Die Vorgeschichte zum 11. Jahrestreffen aus Sicht eines "Rookies"
Angefangen hat eigentlich alles 1975. Ich war gerade mal 16 Jahre alt, eine Clique Jugendlicher mit Mopeds. Jetzt begann die Fazination für Zweiräder. Damals kurvten noch Mopeds der Marken KREIDLER, HERCULES oder HONDA DAX um einen herum. Dann kam die Lehre, die Bundeswehr, Familiengründung usw. Der Führerschein der Klasse 1 wurde immer wieder verschoben. Aber die Fazination blieb.
Vor 8 Jahren fasste ich endlich den Entschluß. Private Probleme hatte ich gerade hinter mir und ich brauchte ein günstiges Fahrzeug, um zur Arbeit zu gelangen.
Mein erstes Motorrad wurde gekauft, eine "125er SUZUKI Marauder", ein kleiner, aber feiner Chopper. Sehr zuverlässig brachte mich die Maschine von A nach B. So konnte ich 5 Jahre auf einem kleinen Motorrad fahren üben und eine gewisse Sicherheit erlangen.
Vor 3 Jahren kribbelte es dann in den Fingerspitzen. Es war nämlich nicht so aufregend, sich mit Tempo 100 auf der Autobahn von LKW's schieben zu lassen, 'ne 125er ist ja auch nichts für die Autobahn. Mein damaliger Kollege war nebenbei auch noch Fahrlehrer, so konnte ich sehr günstig meinen Führerschein für ein anständiges Motorrad machen.
Da ich nun mal nicht der RENNSEMMEL-Fahrer bin und mich auch nicht für eine ENDURO-Tour durch die Wüste begeistern kann, entschloß ich mich dazu, wieder einen Cruiser/Chopper-Verschnitt zu kaufen. Die Wahl fiel auf eine "YAMAHA XVS650 Dragstar". Und wieder hatte ich Glück. Sechs Jahre alt, aber nur 7000km gelaufen. Tiefer Schwerpunkt, dicke Reifen und viel Chrom, ja Chrom. Die Anstrengung, die Hausfrauen gerne in den Hausputz investieren, stecken Männer ins Polieren von Chromteilen am Motorrad. Und das mit wachsender Begeisterung. Also wurde das Moped noch verschönert. Im Zubehörhandel gibt es endlos viele Chromteile. So genoß ich es jetzt, mit einem schönen verchromten Cruiser durch die Lande zu fahren. Rucksack gepackt und auf geht's. Der Kopf ist frei, die Landschaft genießen, nette Leute kennenlernen. Das ist Motorradfahren.
Meine Lebensgefährtin, die in ihrem Leben außer Fahrrad noch nie Zweirad gefahren ist, bekam auf einmal leuchtende Augen. Heimlich ins Internet und fündig geworden. Dort erstand ich eine gut gebrauchte "YAMAHA XV125 Virago" für meine Maus, stellte diese vor die Haustür und sagte: "So, jetzt MUSST du fahren."
Inzwischen fährt sie eine gute Linie, anders gesagt, sie hat die Karre im Griff. Jetzt will sie sogar den Motorradführerschein machen.
Vorigen Monat fuhr ich in Düsseldorf mal wieder auf einen Kaffee beim Händler meines Vertrauens vorbei und dort passierte es...ich sah sie. Diese Rundungen, diese Formen, diese Anmut, diese Ausstrahlung. Nein, ich rede jetzt nicht von meiner Lebensgefährtin. Ich rede von meinem neuen Motorrad. Eine ROYALSTAR. Eine YAMAHA. Eine 1300ter. Sie hieß nicht umsonst so. Dem Verkäufer sagte ich, häng mal ein "Reserviert-Schild" dran, ich muß noch mal drüber schlafen. Der Verkäufer lächelte nur, durchschaut hat er mich. Er wußte genau, ich komme wieder.
Meine Lebensgefährtin bemerkte am Wochenende eine gewisse Unruhe bei mir, alle halbe Stunde saß ich vor'm Internet, suchte Fahrberichte raus, durchstöberte die Foren und laß die Liebesbriefe der erfahrenen Royalstar-Fahrer. Manche von ihnen nannten sich STARBIKER, andere DICKSCHIFFKAPITÄNE. Es dauerte gar nicht lange und der Entschluß stand fest. Am Montagmorgen konnte ich gar nicht schnell genug zu meinem Händler kommen. Der Verkäufer lächelte nur und fragte mich, ob ich eine Probefahrt machen wolle. Wollte ich. Auf einmal war ich Herrscher über 1300 Kubikzentimeter Hubraum, 340kg Blech und Chrom und 74PS. Booaah....und der Sound.
Ja und jetzt? Jetzt bin ich ein Dickschiffkapitän! Ein Starbiker! Ein Royalist! Und ein stolzer Besitzer einer Yamaha Royalstar Tour Classic (US-Modell). Ich verspreche Euch, ihr seid die Ersten, die von mir einen Fahr- und Reisebericht zu lesen bekommen, vielleicht auch mit einer schönen Fotostrecke.
Ich habe gehört, der ROYAL STAR GERMANY-Club veranstaltet ein Jahrestreffen in Frankfurt. Ich glaube, da melde ich mich mal an.
Chris Wölki, im Januar 2007
Ein Reisebericht mit „Gänsehaut“ und „Dauergrinsen“.
Nachdem ich mich, wie im ersten Bericht beschrieben, an mein neues Motorrad gewöhnt habe, wurde jetzt das erste große Motorrad-Treffen ins Auge gefaßt. Das Jahrestreffen der ROYALSTARS in Sulzbach bei Frankfurt am Main.
Also, 18.5. Freitagmorgen 9 Uhr. Moped vollgetankt, Luftdruck ok, Gepäck verzurrt und die Lebensgefährtin sitzt schon hinten drauf. Wir sind einer Meinung, Autobahn ist langweilig. Wir fahren ab Düsseldorf über Köln, Bonn an den Rhein, dort weiter auf der B42 über Linz am Rhein, Loreley, Rüdesheim und Eltville am Rhein. Eine wunderschöne Strecke.
Gegen 13 Uhr kommen wir am Dorint-Hotel in Sulzbach an. Der Parkplatz ist gesperrt. Nein , nicht gesperrt, sondern reserviert für circa 150 Yamaha ROYALSTARS. Wir bewundern die ersten geilen Motorräder. Im Hotel findet durch ein Empfangskomitee eine nette Begrüßung statt. Und schon die ersten netten Biker kennengelernt.


Samstagmorgen, 9 Uhr. Die große Samstagsausfahrt steht bevor. Zum großen Feldberg im Taunus soll es gehen. Der Wetterbericht lässt zu wünschen übrig und die ersten Regenkombi werden rausgeholt, da müssen wir durch. Auf Grund der Anzahl der Mitfahrer werden 5 Gruppen a 25 Bikes mit 15min Abstand gestartet. Wir fahren eine herrliche Strecke mit vielen Kurven durch Wälder auf den Feldberg. Dort ist ein extra Parkplatz für uns geöffnet. Das Mittagessen ist gut, riesengroße Schnitzel für riesengroße Biker.


Nach dem Essen sollte es nach Frankfurt am Main auf den Römer gehen. Aber auf einmal wimmelte es auf dem Feldbergplateau von Polizei. Was war jetzt los? Ein Biker meinte, soviel Mängelkarten , wie die für unsere Mopeds brauchen, haben die gar nicht mit. Großes Gelächter. Aber dann nette Begrüßung und wir erfuhren, das wir jetzt in einer geschlossenen Kolonne von 120 Bikes mit Polizeieskorte nach Frankfurt geleitet werden.


Alles aufsitzen. Motor anlassen und auf ging’s. Die Polizei ( 6 Motorräder und 2 Polizeiwagen), sowie circa 6 Biker von der FRANKFURT DIVISION sperrten professionell sämtliche Kreuzungen ab. Ein Band von eineinhalb Kilometern Chrom und Blech zog sich durch die Dörfer. Am Straßenrand grüßten die Passanten, die Kinder winkten aufgeregt. Dann Sperrung der Frankfurter Stadtautobahn. In Frankfurts Innenstadt angekommen ging’s mit einer Show-Fahrt über zwei Mainbrücken, danach auf den Römer zum Aufstellen. Touristen und Passanten staunten. Der ganze Römerplatz voll Chrom. Ein Bike schöner wie das Andere.


Mit einer Tombola am Vorabend haben wir für einen guten Zweck gesammelt. Manfred Geissel, überreichte vor Journalisten einen Scheck an den „Weissen Ring“.
Danach die nächste Überraschung. Die Polizei hatte so einen Spaß an der Begleitung unserer Royalstars, so dass sie sich spontan entschloß, uns wieder nach Sulzbach zum Hotel zu begleiten. Gegen 17 Uhr sollte es losgehen. Alles Aufsitzen, Motor an. Dann hob der Chef vorne den Arm und gab im Stand Vollgas, der Arm senkte sich und 125 Royalstars gaben ebenfalls Vollgas. Gänsehaus pur (2 cm hoch). Sogar die A66 wurde für uns gesperrt. Vier Spuren Autobahn für uns alleine. Das erzeugte Dauergrinsen bei uns im Gesicht.


Abends im Hotel beim gemütlichen Zusammensein gab es dann „Standing Ovations“ für die Organisatoren. Welch ein Erlebnis.

Übrigens, der Wetterbericht für die 3 Tage war falsch. Wir hatten gutes Biker-Wetter. Wir freuen jetzt schon auf das nächste Jahrestreffen 2008 in Neuburg an der Donau.
Chris Wölki












